Bei uns können Kinder wachsen, ohne zu wechseln

Das Zusammenleben und Lernen von Kleinkindern, Kindergartenkindern und Schulkindern rückt in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit.

In unserem Kinderhaus wurden die qualitativen Bedingungen für dieses anspruchsvolle Modell geschaffen.

    Altersangemessene und differenzierte Angebote für alle Alters- und spezielle Interessensgruppen
    Lernwerkstätten/pädagogische Projekte in allen Bildungs- und Entwicklungsfeldern
    Funktionsräume mit den verschiedensten Aktionsmöglichkeiten
    Hausaufgabenbetreuung
    Freizeitgestaltung und Ferienworkshops für die Schulkinder
    Frische, gesunde und ausgewogene Mahlzeiten aus unserer hauseigenen Küche

Mit dem Namen Kinderhaus ist ein pädagogisches Konzept verbunden, das wir seit 1991 praktizieren und immer weiter entwickeln.

Altersgemischte Gruppen bieten individuelle Entwicklungschancen

Die jüngeren und älteren Kinder haben sehr verschiedene Bedürfnisse und Interessen. Sie bringen unterschiedliche Erfahrungen und Tätigkeitsanreize in die Gruppe ein. Dieses Zusammenleben ist vielseitig und anregend und bietet so einen breiten Lern- und Erfahrungsraum.
Die Jüngeren orientieren sich an den Älteren. Daraus ergeben sich nachhaltige Wirkungen für die Entwicklung ihrer Selbstständigkeit und ihrer Sprache. Die Älteren festigen ihr Wissen und ihre sprachlichen Fähigkeiten, indem sie den Jüngeren etwas erklären, zeigen, vormachen.
Jedes Kind kann sich in unterschiedlichen Rollen und Positionen erproben.
Angewiesensein und Mitverantwortung, Hilfe geben und annehmen wechseln sich ab. Toleranz und Rücksichtnahme werden in besonderer Weise gefordert und gelebt.

Beziehungen unter Gleichaltrigen bleiben wichtig

Freundschaften werden eher unter gleichaltrigen Kindern geschlossen. Je älter die Kinder werden, desto mehr suchen sie gleichaltrige Partner.
Die Kinder lernen, sich im Vergleich zu anderen selbst einzuschätzen und individuelle Unterschiede zu akzeptieren. Gleichberechtigt und gleichrangig teilen sich die Kinder ihre gegenseitigen Erwartungen mit, bemühen sich, Partner für die Verwirklichung ihrer Ideen zu gewinnen, faire Regeln auszuhandeln und Kompromisse zu finden. Kinder lernen zu kooperieren und zu argumentieren, das eigene Handeln überzeugend zu begründen und einen Ausgleich zu schaffen. Es entwickeln sich erste Fähigkeiten des Aushandelns und der Diskussion.
Diese Erfahrungen sind wichtig für die Entwicklung des Selbstbildes und der Identität der Heranwachsenden.
Deshalb bietet unser Kinderhaus beides: Altersheterogene und altershomogene Gruppen